Treffen mit dem Koordinator der Bundesregierung für Russland, Zentralasien und die Länder der Östlichen Partnerschaften

 

Am 02.04. fand auf Initiative des Sprechers des KULUNDA-Verbundprojektes ein Treffen mit Herrn Dr. h. c. Gernot Erler (MdB, Staatsminister a. D.) in Berlin statt. Von Seiten des KULUNDA-Projektes nahmen neben Herrn Prof. Dr. Frühauf Prof. Dr. Tobias Meinel als Leiter des Teilprojektes 7 und Vertreter der Amazone-Werke teil. 

Hauptanlass für das Zustandekommen dieses überaus konstruktiven Gespräches waren und sind die Bemühungen von KULUNDA, die bisher erzielten wissenschaftlichen Ergebnisse und erreichten Vernetzungen in der Region des Altai Krai durch eine weitergehende politische Unterstützung von föderaler Ebene aus Moskau auszubauen und nachhaltig zu gestalten. Damit sollen auch aktiv die Hinweise des Projektträgers und der Gutachter anlässlich der vor Ort- Begutachtung im September 2013 umgesetzt werden.

Mit Herrn Erler wurden dabei neben den Zielen, aktuellen Fragen und Besonderheiten des KULUNDA-Verbundprojektes auch Möglichkeiten für die Einrichtung und Etablierung eines aus dem Projekt sowie den existierenden Kooperationsbeziehungen zu entwickelnden Kompetenzzentrums „Klimaangepasste Landnutzung“ thematisiert. Damit soll nicht nur die Ausstrahlung der bisher erreichten Form der Projektarbeiten, sondern auch die Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft forciert und in eine neue auch über den Projektzeitraum hinaus wirksam werdende Form innovativer und nachhaltiger Kooperation (unter Einschluss wirtschaftlicher Formen) erweitert werden. Von Herrn Erler wurden die Informationen über diese durch das BMBF-Programm Forschungen zur nachhaltigen Landnutzung getragene Projekt und die skizzierten Vorstellungen als vorbildlich bezeichnet. Gleichzeitig signalisierte er, nach Möglichkeiten zu suchen, um unsere Bemühungen für eine nachhaltige Wirkung von KULUNDA, auch in Form des mit den russischen Kollegen geplanten Kompetenzzentrums, mit politischen Mitteln über die föderale Ebene zu unterstützen.

Ein diesbezüglich weitergehender Kontakt zwischen den am Gespräch Beteiligten wurde vereinbart. Gleichzeitig konnte damit verdeutlich werden, dass es, trotz oder gerade angesichts der gegenwärtig teilweise schwierigen Phasen deutsch-russischer Zusammenarbeit es mit KULUNDA auch sehr gute Beispiele funktionierender deutsch-russischer Zusammenarbeit gibt und diese sich überaus positiv entwickeln.

M. Frühauf/T. Meinel

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